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Dänemark

Ferkelaufzucht: Impfung statt Antibiotikum

Ferkel
am
11.03.2019

Kann zukünftig eine Impfung den Antiobiotikaeinsatz gegen Ferkeldurchfall ersetzen?

Ein dänischer Forschungsverbund will mit neuartigen Impfstoffen den Einsatz von Antibiotika in der Ferkelaufzucht weitgehend überflüssig machen und so Resistenzentwicklungen vorbeugen. Der Fokus des Projekts richtet sich dabei auf die Prävention von Durchfallerkrankungen bei Ferkeln. Hierzu haben sich Wissenschaftler der Universität Kopenhagen gemeinsam mit dem Dachverband der dänischen Land- & Ernährungswirtschaft (L&F) sowie dem Impfstoffhersteller AdaptVa zusammengeschlossen.

Nach Aussage der Universität soll der Impfstoff gleichzeitig gegen die drei häufigsten Durchfallerkrankungen hervorgerufen durch Escherichia-coli-Bakterien wirken. Die Forscher der Universität Kopenhagen haben nach Angaben von Projektleiter Prof. John Elmerdahl Olsen bereits einen vielversprechenden Impfstoff entwickelt, der nach jahrzehntelanger Stagnation auf diesem Feld einen regelrechten Durchbruch bei der vorbeugenden Behandlung von Durchfallerkrankungen bei Ferkeln verspreche. Der technische Ansatz sei der Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) beim Menschen ähnlich.

Das Vorhaben wird vom Innovationsfond der dänischen Regierung mit umgerechnet 1,5 Mio Euro gefördert.

Mit Material von AgE

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