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Preisverleihung

Filmbeitrag "Gedanken einer Schweinemästerin" erhält Preis

Verleihung Journalistenpreis der Landwirtschaftskammer Niedersachsen 2017
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
04.12.2017

Oda Lambrecht gewinnt Journalistenpreis der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für ihren Beitrag über die Schweinemästerin Gabi Mörixmann.

Der Journalistenwettbewerb 2017 der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist entschieden: Der erste Preis in Höhe von 1.500 Euro geht an Oda Lambrecht vom Norddeutschen Rundfunk (NDR). Mit ihrem Filmbeitrag "Gedanken einer Schweinemästerin" über die Schweinemästerin Gabi Mörixmann setzte sie sich gegen 27 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch.

Nach Meinung der fünfköpfigen Jury setzt die NDR-Journalistin Oda Lambrecht den Mut und die Kreativität von Gabi Mörixmann gekonnt ins Bild, ohne dabei persönliche Zweifel und unternehmerisches Risiko auszublenden. Dabei lebt der vierminütige Film von der ebenso sympathischen wie in ihren Aussagen klaren Fachfrau.

Nicht zum Nulltarif

Sie formuliert sehr authentisch die Bedingungen, unter denen ein zukunftsweisendes Projekt, hier mehr Tierwohl im Schweinestall, funktionieren kann.

Zwei zentrale Aussagen von ihr lauten: „Wir Landwirte können den Tieren viel bieten, aber wir können es nicht zum Nulltarif.“ Und: „Alles wird gefordert, aber es interessiert keinen, dass sich unser Betrieb auch wirtschaftlich rechnet.“ Das alles ist locker und unterhaltsam erzählt, dass auch ein Fernsehzuschauer ohne landwirtschaftlichen Hintergrund die Zusammenhänge sehr gut verstehen kann.

Motto: Kreativ und mutig durch die Krisenzeiten

Insgesamt wurden 38 Beiträge eingesandt. Auf den mit 1.000 Euro dotierten zweiten Platz kommt Bianca Wilkens vom Hamburger Abendblatt mit ihrer zehnteiligen Serie „Das Jahr auf dem Hof – vom Beet bis ins Regal“. Den dritten Preis in Höhe von 500 Euro erhält Mona Behn von der Landeszeitung Lüneburg für ihren Beitrag „Frisch und regional zapfen“. Der Wettbewerb hatte das Thema „Mit Kreativität und Mut durch Krisenzeiten: Wie landwirtschaftliche Familienbetriebe dem Druck des Marktes standhalten“.

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