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Zucht

Finanzhilfe für Ferkelerzeuger

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von , am
29.08.2011

Frankfurt/Main - Hohe Futtermittelkosten, niedrige Ferkelpreise: Ferkelerzeuger kämpfen derzeit mit widrigen Bedingungen. Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet Liquiditätshilfen an.

In Zukunft will auch Tönnies Ferkel verkaufen und die Mäster mit Lieferverträgen eng an sich binden. © Mühlhausen/landpixel
Diese stehen Betrieben zur Verfügung, die aufgrund der außergewöhnlich hohen Futtermittelkosten bei zugleich niedrigen Ferkelpreisen unter deutlichen Ergebniseinbußen leiden. Die Förderdarlehen werden zu günstigen Konditionen mit einer Laufzeit von vier oder sechs Jahren sowie zehn Jahren mit fünfjähriger Zinsbindung angeboten. Sie sind mit einem Tilgungsfreijahr ausgestattet.
 
Die betroffenen Betriebe können zwischen Krediten mit und ohne vorzeitigem Kündigungsrecht wählen. Je nach Laufzeit und Kredittyp liegt der effektive Zinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) zurzeit zwischen 2,16 und 2,80 Prozent.

Anträge an die Hausbank

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft können zusätzlich mit anderen öffentlichen Mitteln kombiniert werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Wie bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.
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