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Kommentar

Flächenknappheit zielgerichtet begegnen

Martina Hungerkamp
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
30.01.2019

Die neue Düngeverordnung verschärft das Problem der Flächenknappheit. Eine Devise lautet: zielgerichtet füttern.

Liebe Leserinnen und Leser, über die drei Ks (Kastration, Kastenstand, Kupieren) lässt sich nicht genug berichten und diskutieren. Doch das sind nicht die einzigen Probleme, die den Schweinehaltern Kopfzerbrechen bereiten. Auch die neue Düngeverordnung gehört dazu. Viele Betriebe, vor allem Mäster, benötigen mehr Fläche. Doch diese ist und bleibt in vielen Regionen leider ein knappes und daher teures Gut.

Deshalb ist das „Mästen nach Plan“, wie es Stefan Rothlehner in der Februar-Ausgabe von agrarheute Schwein ab Seite 10 eindrucksvoll zeigt, ein wichtiger Schritt. Der junge Landwirt achtet besonders auf eine umweltgerechte und nährstoffangepasste Fütterung. Damit konnte er die Stickstoff- und Phosphorgehalte der Gülle deutlich absenken.

Zielgerichtet füttern lautet also die Devise – auch um Kosten zu sparen. Die Mastschweine müssen in jedem Gewichtsabschnitt optimal versorgt werden, ohne aber zu viele Nährstoffe unverdaut auszuscheiden. Eine genaue Rationsberechnung ist dafür unerlässlich, wie Sie ab Seite 18 im selben Heft erfahren. Wertvolle Hilfe leistet hierbei ein neues, kostenloses Computerprogramm des Rheinischen Erzeugerrings für Mastschweine.

Auch Veronika und Christof Ebbeskotte unternehmen alles, um ihre Tiere optimal zu füttern und so Fläche zu sparen. Unter anderem testen sie einen neuartigen Futtermittelzusatzstoff, der die Proteinverdaulichkeit verbessern soll. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend, wie der Bericht ab Seite 22 zeigt.

Ihre Martina Hungerkamp

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