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Sonderforschungsprojekt

Freilandhaltung von Schweinen trotz ASP

Sau-Ferkel-Freilandhaltung
am Dienstag, 29.12.2020 - 05:00 (1 Kommentar)

Bayern will in einem Sonderforschungsprojekt untersuchen, ob Schweinehalter ihre Tiere trotz der Afrikanischen Schweinepest (ASP) noch im Freiland halten können.

Wie können Landwirte ihre Schweine trotz der Bedrohung durch die Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland im Freiland halten? Das soll das neue Forschungsprojekt des Umweltministeriums zur Auslauf- und Freilandhaltungen in Bayern klären.

Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte dazu: „Wir wollen in Bayern auch zukünftig eine Auslauf- und Freilandhaltung von Schweinen. Dafür brauchen wir praktikable Maßnahmen zum Schutz der Tiere.“ Das Sonderforschungsprojekt wird vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durchgeführt.

Sicherheitsmaßnahmen gegen ASP

Es soll zeigen, wie durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen eine zukunftsfähige Haltung von Schweinen gestaltet sein muss, damit sie selbst im Fall eines Ausbruchs der ASP weiterlaufen kann.

Das Projekt wird umfassend angelegt, um die strukturelle Vielfalt der bayerischen Schweinehaltungen aufzugreifen und die spezifischen Anforderungen moderner landwirtschaftlicher Haltungsformen abzudecken.

Die ASP stellt viele schweinehaltende Betriebe vor große Herausforderungen, da in betroffenen Gebieten alle Schweinehaltungen den direkten oder indirekten Kontakt zwischen Wild- und Hausschweinen sicher ausschließen müssen.

Dies trifft insbesondere Betriebe mit offenen Stallsystemen, die nicht auf eine dauerhafte Stallhaltung der Schweine ausgelegt sind.

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