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12 Tiere tot

Gebrochene Feder am Anhänger mit 80 Schweinen: Tiertransport kippt um

Ein Lastwagen liegt nach einem Unfall auf der Seite
am Dienstag, 24.01.2023 - 10:02 (Jetzt kommentieren)

In Nordrhein-Westfalen kam es am Sonntag zu einem Unfall mit einem Tiertransporter. 12 Schweine starben. Ursache war vermutlich eine gebrochene Feder am Anhänger.

Wie die Kreispolizeibehörde Soest berichtet, kam es am Sonntagabend zu einem schweren Unfall mit einem Tiertransporter in Lippetal-Lippborg in Nordrhein-Westfalen.

Dabei starben zahlreiche Tiere. Sie mussten aufgrund ihrer Verletzungen erlöst werden. Die Ursache für den Unfall ist vermutlich eine gebrochene Feder am Anhänger des Sattelzuges.

Veterinär erlöst Schweine nach Unfall

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag um 21:30 Uhr an der Einmündung des Mühlenwegs auf die Dolberger Straße. Ein 29-jähriger Mann aus Ahlen war mit seinem Gliederzug in Richtung Dolberger Straße unterwegs. An der Einmündung bog er nach rechts in Richtung Hamm ab. Dabei kippte der mit 80 Schweinen beladene Anhänger des Lkws um.

Dabei wurden einige der Tiere verletzt. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Der zuständige Veterinär wurde hinzugezogen. Er musste insgesamt zwölf verletzte Tiere erlösen.

Unfallursache und Rettung der unverletzten Schweine

Die Feuerwehr betreut Schweine nach einem Unfall

Die anderen 68 Schweine wurden auf ein anderes Fahrzeug geladen und gegen 23:30 Uhr abtransportiert.

Die Feuerwehr Lippetal berichtete nach dem Unfall: „Die Einsatzkräfte versuchten, den Anhänger vom unbeladen LKW zu lösen, um die Tiere schnell umladen zu können, was aber nicht gelang. So wurden die noch lebenden Tiere nach Eintreffen des ebenfalls direkt georderten Ersatzfahrzeuges umgeladen.

Dazu wurde mit Leiterteilen ein Gatter gebaut und das Dach sowie die Klappen des Anhängers wurden geöffnet. 12 Schweine mussten aufgrund ihrer Verletzungen noch vor Ort durch den Kreisveterinär getötet werden.“

30 Liter Hydrauliköl laufen aus: Umweltschädliches Öl

Damit war die Arbeit für die Feuerwehr noch nicht beendet. Da bei dem Unfall der Öltank für die Hubböden des Anhängers Leck schlug, liefen rund 30 Liter Hydrauliköl auf die Straße. Nachdem der Anhänger letztlich wieder aufgerichtet war, musste eine Fachfirma die Fahrbahn von dem umweltschädlichen Öl reinigen. Die Straße konnte erst um 02:22 Uhr wieder freigegeben werden.

Die Unfallursache ist wahrscheinlich eine gebrochene Feder am Anhänger, wie die Kreispolizeibehörde Soest mitteilt.

Mit Material von Kreispolizeibehörde Soest, Feuerwehr Lippetal

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