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Geringere Schlachtzahlen bei Schweinen

von , am
13.08.2012

Wiesbaden - Das Statistische Bundesamt registrierte für das erste Halbjahr geringere Schlachtzahlen inländischer Schweine und einen rückläufigen Zustrom ausländischer Schlachtschweine.

© Mühlhausen/landpixel
Im 1. Halbjahr 2012 wurden in deutschen Schlachthöfen 28,8 Millionen Schweine geschlachtet. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist eine Verringerung der seit dem Jahr 2005 stetig angestiegenen Schlachtungen von Schweinen festzustellen.
Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum wurden 237.000 Schweine, was einem Minus von 0,8 Prozent entspricht, weniger geschlachtet. Nicht nur geringere Schlachtzahlen inländischer Schweine, sondern auch der rückläufige Zustrom ausländischer Schlachtschweine sind dafür verantwortlich.

Weniger Schlachtschweine importiert

Im 1. Halbjahr 2009 wurde mit 2,75 Millionen Tieren der Höchststand importierter Schlachtschweine festgestellt. Annähernd 1/5 geringer oder 18,7 Prozent fiel die Einfuhr im 1. Halbjahr 2012 aus. Die Absenkung des Aufkommens an Schlachtschweinen sowie ein um 370 Gramm geringeres durchschnittliches Schlachtgewicht wirkten sich auf die Schweinefleischproduktion aus.
 
In den Monaten Januar bis Juni 2012 wurden 31.400 Tonnen (- 1,1 Prozent) weniger an Schweinefleisch als in den Vorjahresmonaten erzeugt. Die Gesamtschlachtmenge betrug 2,7 Millionen Tonnen. Im Vergleich mit den jeweiligen Monaten des Vorjahres war der mengenmäßig deutlichste Produktionsrückgang im Monat Februar festzustellen.

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