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Gute Aussichten am EU-Schweinemarkt

von , am
19.04.2011

Damme - Stabile Aussichten herrschen diese Woche am europäischen Schlachtschweinemarkt. Die Notierungen bewegten sich seitwärts oder legten vielfach in unterschiedlichen Höhen zu.

Spätestens nach Ostern rechnet die ISN mit einem deutlichen Preisanstieg für die Erzeuger. © contrastwerkstatt/Fotolia
Im Höhenflug befindet sich weiterhin der Preis für Schlachtschweine in Frankreich. Mit einem Plus von korrigierten 6,0 Cent näherte sich die französische Notierung dem Spitzenreiter Spanien weiter an und überholte auf dem Weg nach oben auch das Preisniveau in Groß-Britannien. Dort blieb die Notierung nach ordentlichen Erhöhungen in den letzten Wochen mit Blick auf die anstehenden Osterfeiertage unverändert.

Deutsche Notierungen bleiben gut

Belgien hatte in der Vorwoche einen etwas geringeren Preisanstieg als die Nachbarn Deutschland und Niederlande verbucht und legte noch einmal geringfügig nach. Die deutsche Notierung befestigte sich nach dem spürbaren Preisanstieg der Vorwoche auf dem korrigierten Preisniveau von 1,496 Euro. Im Fahrwasser folgten die niederländische und österreichische Notierung.
Die Iren konnten nach vier Wochen Seitwärtsbewegung endlich einen spürbaren Preisanstieg umsetzen, um den Anschluss nicht zu verlieren.
 
Abgeschlagen auf dem letzten Rang sind und bleiben die schwedischen Schweineerzeuger mit dem aktuellen Erlös.

Tendenz für den deutschen Markt

Wie am Schnürchen läuft die Vermarktung schlachtreifer Schweine in der Woche vor Ostern. Fehlende Schlachttage und Angebotsüberhänge sind in keiner Weise zu spüren. Die Nachfrage brummt nach anhaltend gutem Grillwetter am Wochenende und guter Wetterprognosen für die Osterfeiertage. Auch Edelteile sind mit Blick auf Ostern und die Spargelsaison gut nachgefragt. Spätestens nach Ostern werden die Erzeuger einen deutlichen Preisanstieg verzeichnen können. 
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