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Haben Soldaten ASP nach Belgien gebracht?

Wildschweine
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
09.10.2018

Mehrere belgische Medien äußern den Verdacht, dass Soldaten die Afrikanische Schweinepest in Belgien eingeschleppt haben könnten.

Auf einem Armeegelände in der Nähe der Stadt Arlon in der Provinz Luxemburg (Belgien) wurden bereits im September drei verendete Wildschweine gefunden. Zwei davon waren mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert.

Dieser Umstand führt jetzt zu Spekulationen, dass das Virus möglicherweise von Soldaten eingeschleppt wurde, die in baltischen Staaten an militärischen Übungen teilgenommen haben. Zudem waren in der letzten Zeit polnische und tschechische Soldaten im Camp Lagland.

Möglicher Ursprung des ASP-Ausbruchs in Belgien entdeckt

Ursprünglich berichtete der belgische öffentlich-rechtliche Rundfunk RTBF von den Fällen, inzwischen wurden sie vom belgischem Verteidigungsministerium bestätigt.

Eins der infizierten Schweine, das Ende September gefunden wurde, befand sich bereits in einem fortgeschrittenen Zustand der Verwesung. Das könnte darauf hindeuten, dass es schon zwei bis vier Wochen tot war und somit zu einem der ersten infizierten Wildschweine zählt.

Mit Material von ProMED
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