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Tierseuche

Hessen: ASP bei Zollkontrolle nachgewiesen

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am Donnerstag, 28.01.2021 - 15:03 (Jetzt kommentieren)

Auf einer Autobahn in Hessen wurde Schweinefleisch beschlagnahmt, das mit dem ASP-Virus infiziert war.

Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass der Zoll bei einer Kontrolle auf der hessischen Autobahn Fleischprodukte, die mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert waren, gefunden hat.

Die Zollbeamten entdeckten und beschlagnahmte am 19. Dezember 2020 rund 500 kg Fleischwaren aus einem Lieferwagen mit rumänischem Kennzeichen. Unter anderem handelte es sich um Rohwürste, rohes Hackfleisch, Leberwurst sowie rohe Schweinefleischteile. Das Fleisch wurde an das zuständige Veterinäramt übergeben.

Das Amt ordnete direkt die Untersuchung an, da die ASP bei Wild- und Hausschweinen in Rumänien flächendeckend vorkommt. In drei Proben bestätigte sich der Verdacht nach mehrfachen Tests im Friedrich-Loeffler-Institut und dem Landesbetrieb Hessisches Landeslabor. Dieser Fall macht deutlich, wie gefährlich die ASP ist und wie lange das Virus, beispielsweise auf Schweinefleisch, überlebensfähig ist.

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