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Hohe Futterpreise: US-Schweinefleischerzeugung stockt

von , am
20.07.2012

Washington - In den Vereinigten Staaten steigen die Futtermittelpreise. Das bremst die Schweinebranche. Das US-Landwirtschaftsministerium hat die Prognosen jetzt leicht nach unten korrigiert.

© Mühlhausen/landpixel
Laut aktuellem Marktbericht rechnen die Washingtoner Experten für 2012 mit einer Schweinefleischproduktion in Höhe von 10,58 Millionen Tonnen; das wären im Vergleich zur Juni-Prognose rund 32.000 Tonnen oder 0,3 Prozent weniger.
 
Das Wachstum der US-Schweinefleischerzeugung gegenüber 2011 würde sich damit von 2,7 auf 2,4 Prozent abschwächen, berichtet Agra Europe.

Bessere Preise erwartet

Etwas fester wird im jüngsten US-Bericht dagegen die Preisentwicklung eingestuft. Der Jahresdurchschnittspreis für Schlachtschweine soll 2012 für das Kilogramm Lebendgewicht in den Grenzen von 1,07 bis 1,11 Euro liegen; einen Monat zuvor war die erwartete Spanne noch rund zwei Cent je Kilo tiefer angesiedelt gewesen. Im Vergleich zu 2011 müssen die US-Mäster dennoch mit einem Preisabschlag zwischen sechs und zehn Prozent rechnen, so Agra Europe.
 
  • Auch die amerikanischen Milchbauern müssen sich jetzt mit relativ niedrigen Milchpreisen und steigenden Futtermittelkosten zurechtfinden. Mehr dazu lesen Sie hier ...
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