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Kommentar

Ihnen als Landwirt gebührt Respekt!

Wiebke Herrmann agrarheute Redakteurin
am
20.12.2018

Ein ereignisreiches Jahr 2018 neigt sich dem Ende - mit vielen Herausforderungen für die Landwirtschaft. Doch Sie als Landwirte haben sich ihnen gestellt.

Liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreiches Jahr 2018 neigt sich dem Ende. Landwirte und besonders Sie als Schweinehalter mussten sich im vergangenen Jahr vielen Herausforderungen stellen. Mir wird vom Jahr 2018 besonders die Dürre in Erinnerung bleiben. Wochenlang - gefühlt monatelang - fiel auf unsere Äcker zu Hause kein Regen. Alles war staubtrocken und die Pflanzen verdorrten regelrecht am Halm.

Als ob die Dürre nicht schon ausreichte, standen Sie als Schweinehalter vor ganz speziellen Herausforderungen. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) auf dem Vormarsch in Europa, das Fristende der betäubungslosen Ferkelkastration und die moderne Landwirtschaft in der Kritik - Sie mussten in den letzten Monaten viel aushalten. Doch Sie sind diese Herausforderungen angegangen und haben sich ihnen gestellt.

Viele von Ihnen öffnen Ihre Betriebe und zeigen, wie moderne Schweinehaltung wirklich aussieht. Damit stellen Sie den Behauptungen der Tierschützer Fakten gegenüber, so wie Dirk Nienhaus, der mit seiner Öffentlichkeitsarbeit auf den sozialen Kanälen viele Zuschauer erreicht und berührt (mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von agrarheute Schwein 12/2018). Und auch beim Fristende für die betäubungslose Ferkelkastration wurde Ihnen der Druck genommen. Mit der wahrscheinlichen Verlängerung um zwei Jahre können Sie in Ruhe die passende Alternative für Ihren Betrieb suchen.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Jahresende und eine besinnliche Weihnachtszeit. Erinnern Sie sich: Trotz harter Zeiten leisten Sie eine großartige Arbeit. Dafür gebührt Ihnen großer Respekt!

Ihre Wiebke Herrmann

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