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Illegale Schweinemast im Schrebergarten

Schwein im Stall
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Eva Eckinger, agrarheute
am
01.03.2018

Besuch von der Polizei bekam ein Mann aus Mittelfranken in seinem Schrebergarten. Dort betrieb der Hobby-Tierhalter eine illegale Schweinemast.

Die Beamten der Polizei Dinkelsbühl in Mittelfranken wurden am 27. Februar zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Wie die Zeitung Ansbach Plus berichtet, hatte ein Zeuge zuvor Schweinequieken aus einem Schrebergarten in Dürrwangen gehört. Die erste Streife, die vor Ort eintraf, konnte den umzäunten Schrebergarten ausfindig machen.

Hausschweine im Schrebergarten

Tatsächlich fanden die Polizeibeamten in einem Schuppen zwei eingepferchte, schlachtreife Hausschweine, so Ansbach Plus. Sie riefen infolgedessen einen Amtstierarzt herbei, der die Haltung der Tiere begutachten sollte. Der Veterinär stellte mehrere Verstöße gegen den Tierschutz fest. Diese wurden von der Polizei zur Anzeige gebracht.

Zudem sei die Haltung der Tiere nicht beim Veterinär- und Landwirtschaftsamt gemeldet worden, berichtet die Zeitung.

Misthaufen auf unbefestigtem Grund

Hinzu kommt, dass der Schweinehalter einen Misthaufen über längere Zeit hinweg auf unbefestigtem Grund angelegt habe, was gemäß den Gesetzen zur Regelung des Wasserhaushaltes so nicht gestattet ist, erklärt die Polizeiinspektion Dinkelsbühl.

Der 38-jährige Hobby-Schweinemäster erhielt die Auflage, die Schweinehaltung beziehungsweise Schweinemast an dieser Örtlichkeit zu beenden, so Ansbach Plus. Hierfür wurde dem Mann aber eine Frist eingeräumt.

Mit Material von Polizeiinspektion Dinkelsbühl, Ansbach Plus

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