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Zucht

ISN startet Ferkelkontaktbörse

von , am
02.03.2012

Sie ist erst eine Woche alt und bereits gut besucht: Die Ferkelkontaktbörse der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands. Ziel sind längerfristige Lieferbeziehungen zwischen Ferkelerzeugern und Mästern.

"Der Erfolg gibt uns Recht. Schon nach einer Woche sind bereits eine Vielzahl von Gesuchen und Angeboten online", berichtet Paul Kleine Klatte, Mitinitiator der Ferkelkontaktbörse, stolz. Die Ferkelkontaktbörse steht allen ISN-Mitgliedern zur Veröffentlichung ihrer Angebote oder ihrer Gesuche offen.

Für jeden Topf ein Deckel

Der Ferkelbezug ist ein vielschichtiges Geschäft. Aspekte des Tierwohls und neue Haltungsanforderungen sprechen für eine längerfristige Lieferbeziehung. Denn vieles lässt sich direkt klären wenn man seinen Mäster oder Ferkelerzeuger kennt: die Ferkelqualität, das Impf- und Fütterungsregime, die Genetik und der Gesundheitsstatus.
 
Magere Ferkelpreise in den Jahren 2010 und 2011 sowie die Perspektive, noch den Sauenstall umbauen zu müssen, ließen bereits einige Sauenhalter das Handtuch werfen. Daher ist es für Schweinemäster überlegenswert, schon jetzt eine feste Lieferbeziehung zu einem Ferkelerzeuger aufzubauen, der über 2013 hinaus Ferkel produziert.
 
So funktioniert's
 
{BILD:539052:jpg}Ferkelerzeuger, Mäster oder entsprechende Organisationen können sich bei der ISN/ISW melden und ihr Angebot oder ihre Nachfrage anonym auf der Plattform eintragen lassen. Anhand Ihrer Angaben wird ein Angebots-/Such-Profil erstellt, im Onlineportal veröffentlicht und eine Kontaktperson benannt, die über weitergehende Informationen verfügt. "Diese Dienstleistung ist ausdrücklich auf die Vermittlung einer längerfristigen Lieferbeziehung ausgerichtet. Eine Vermittlung von Einzelpartien ist nicht im Sinne der Initiatoren", stellt Andreas Stärk, ISW-Geschäftsführer, klar. Das Angebot ist kostenlos.
 

ISN-Mitgliederversammlung: Teilnehmer setzen auf Export

Auf der Mitgliederversammlung der ISN wurde das Onlineportal zur Bildung einer attraktiven Handelsbeziehung zwischen Ferkelerzeuger und Mäster erstmals vorgestellt. 
 
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