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Aus der Wirtschaft

ISN-Versammlung: Politischer Wind bleibt rau

von , am
20.02.2014

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands sieht die Branche unter Druck: Ein Punkt sei die öffentliche Wahrnehmung, ein anderer die Afrikanische Schweinepest.

Pro Kilo Schweinefleisch sollen ab jetzt 6 Cent in den Fond der Initiative Tierwohl fließen. © Anthony Leopold/fotolia.de
Die Afrikanische Schweinepest und die öffentliche Wahrnehmung der Tierhaltung in Deutschland waren Hauptthemen bei der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN). 
 
"Der politische Wind ist weiter rau und schlägt uns insbesondere aus grünen Landwirtschaftsministerien vom Schwarzwald bis zur Nordsee entgegen", sagte der ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes.

Themen kehren wieder

Die Themen seien in all diesen Bundesländern die gleichen: Von der Änderung des Baugesetzbuches, Änderungen der Haltungsbedingungen bis hin zur totalen Kontrolle der Nährstoffströme durch ein Düngekataster sowie weiterer Verschärfungen der  Düngeverordnung.

Dierkes: Schweinepestgefahr durch neue Fälle nicht gestiegen

Die Afrikanische Schweinepest war Thema des Jahresrückblick von ISN-Geschäftsführer Torsten Staack. Das Marktverhalten einiger Akteure sei zu verurteilen, "weil sie mit ihrem eigensinnigen Agieren die ganze Marktsituation noch weiter verschärfen und die Abwärtsspirale in der Preisfindung so beschleunigen."
 
Heinrich Dierkes meinte, dass die Schweinepestgefahr in Deutschland durch die neuerlichen Fälle in Litauen und Polen nicht unbedingt größer geworden sei. Trotzdem rief er dazu auf, alle bekannten hygienischen Maßnahmen in den Betrieben zu ergreifen.
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