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Aus der Wirtschaft

Josera Tierernährung: Seit 55 Jahren DLG-geprüft

von , am
23.08.2011

Frankfurt am Main - Das im unterfränkischen Kleinheubach (Kreis Miltenberg am Main) ansässige Familienunternehmen JOSERA Tierernährung unterzieht sich seit nunmehr 55 Jahren der kontinuierlichen Mischfutter-Qualitätskontrolle durch die DLG.

Die DLG testet jedes Jahr über 27.000 Produkte aus aller Welt. © Josera
In all diesen Jahren wurden über 1.870 Proben in Kleinheubach oder direkt beim Landwirt gezogen und analysiert. DLG-Probenehmer haben das Werk somit über 340 Mal unangemeldet besucht und die neutrale Beprobung durchgeführt. Da eine Probe immer auf mehrere Qualitätsparameter geprüft wird, sind ca. 9.350 Einzelprüfungen durchgeführt worden.
 
Seit 1986, also seit mehr als 25 Jahren, wurde bei Futtermitteln von Josera lediglich eine einzige Abweichung von den hohen DLG-Qualitätsanforderungen festgestellt. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis. Die Führung des DLG-Gütezeichens war damit ununterbrochen gewährleistet.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Diese hohe Qualitätssicherheit setzt ein sicheres Rohstoffmanagement mit Eingangskontrolle im Labor, eine exakte Dosierung der Roh- und Zusatzstoffe und eine optimale Mischtechnik voraus. Durch die freiwillige prozentuale Angabe der verwendeten Rohstoffe auf dem Etikett und einer vollständigen Deklaration aller Inhalts- und Zusatzstoffe erhalten Tierhalter und Berater wertvolle Zusatzinformationen zu den Josera-Futtern. Bei Josera werden über 97,5 Prozent der Mineralfutter- und 100 Prozent der Milchaustauscherproduktion nach den DLG-Standards hergestellt und fortlaufend überprüft. Auf Grund der stark angewachsenen Exporte in die osteuropäischen Länder wurde in Polen (Nowy Tomysl) ein Mineralfutterwerk gebaut und 2008 in Betrieb genommen. Es unterliegt ebenfalls den DLG-Qualitätsuntersuchungen und dem Kodex für Mischfutter mit einem jährlichen Audit durch die DLG.

DLG - die unabhängige Kontrollinstanz

Mischfutterwerke, die ihre Futter nach den DLG-Standards herstellen, müssen nicht nur die deklarierten Gehalte an Inhaltsstoffen einhalten, sondern auch auf eine besonders bedarfsgerechte Nährstoffausstattung abzielen. Solche Futter lassen sich hervorragend in fachlich abgesicherte und erfolgreiche Fütterungskonzepte einbauen und sind bestens geeignet für hohe Leistungen bei guter Tiergesundheit und Wirtschaftlichkeit. Dabei wird nicht nach dem Motto verfahren "viel hilft viel", sondern die Anforderungen orientieren sich an den auf Versuche gestützten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Überhöhte Gehalte von z.B. Vitaminen oder anderen Zusatzstoffen, wie sie immer wieder in der Praxis von Einkaufsge­meinschaften/Landwirten gefordert werden, gibt der Standard nicht vor. Dadurch können Luxuskonsum vermieden und Kosten gespart werden. Damit dies auch fortlaufend gesichert ist, entnimmt die DLG durch neutrale Probenehmer jährlich mehrfach Futterproben im Werk, beim Handel und beim Landwirt.

Damit im Sack auch drin ist, was drauf steht

Die Untersuchungsergebnisse werden unter Namensnennung veröffentlicht. Wird die Probenahme beim Landwirt durchgeführt, erhält dieser kostenlos von der DLG ein Untersuchungsattest mit der Bewertung des Futters. Landwirte, die Mischfutter mit DLG-Gütezeichen einsetzen, brauchen mit ihrem Lieferanten nicht um die Rezeptur verhandeln. Sie können darauf vertrauen, dass diese bei Beachtung der jeweiligen Fütterungshinweise "funktioniert" und haben dadurch den Kopf frei für andere wichtige Aufgaben im Betrieb.
  • Interessenten erhalten weitere Informationen zum DLG-Gütezeichen für Mischfutter bei der DLG, Ansprechpartner ist Georg Steuer, Tel. 069/24788-632, E-Mail: g.steuer@dlg.org.
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