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Kein weiterer Anstieg der EU-Schlachtschweinepreise

von , am
19.03.2012

Brüssel - Der Anstieg der Schlachtschweinenotierungen an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union ist vorerst zum Stillstand gekommen.

Bei Hausschweinen sind vor allem Kleinsthaltungen von der Afrikanischen Schweinepest betroffen. © Markus Walti/pixelio.de
Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht blieb in der Woche zum 11. März 2012 bei einem saisonalen Zuwachs von 0,09 Euro oder 0,1 Prozent auf 162,01 Euro nahezu unverändert. Das Vorjahresniveau wurde um 15,23 Euro je 100 Kilogramm oder 10,4 Prozent übertroffen.
 
Über höhere Preise konnten sich in der Berichtswoche die Erzeuger in Estland und Portugal freuen, die Aufschläge von jeweils fast vier Prozent realisieren konnten. Zu moderateren Befestigungen kam es mit 1,8 Prozent in Tschechien und 1,2 Prozent in Großbritannien; leicht fester tendierten mit einem Plus von 0,7 Prozent auch die Preise in Spanien.

Stabile Preise in Deutschland und Österreich

EU-Marktpreise für Schweine.
In den weiteren Hauptproduktionsgebieten Deutschland, Dänemark, Niederlande und Italien sowie in Österreich blieben die Notierungen dagegen stabil. Leicht schwächer entwickelten sich die Schweinepreise mit Abschlägen von rund ein Prozent in Litauen, Ungarn und Finnland; polnische Mäster mussten einen Notierungsrückgang um 1,5 Prozent verkraften.
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