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Keine Fristverlängerung für Ferkelkastration: Das sagen die User

Ferkel im Ferkelnest
am Mittwoch, 05.09.2018 - 11:50 (Jetzt kommentieren)

Die Fristverlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration ist abgelehnt. Das sagen unsere Facebook-User dazu.

Die Fristverlängerung der betäubungslosen chirurgischen Kastration männlicher Ferkel fand am Montag im Agrarausschuss des Bundesrates keine Zustimmung. Besonders für den bayerischen Bauernpräsidenten Walter Heidl ist diese Ablehnung ein herber Rückschlag.

Damit rennt die Zeit für die deutschen Ferkelerzeuger, denn die Frist des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration läuft am 1. Januar 2019 aus. Ein Strukturbruch in der Sauenhaltung wird von vielen Landwirten und Verbänden befürchtet. Auf der agrarheute Facebook-Seite wurde das Thema heftig diskutiert. Die einen befürworten das Ablehnen der Fristverlängerung. Andere fordern von der Politik konkrete Entscheidungen für die Zukunft.

Ferkelkastration: Fristverlängerung darf es nicht geben

Ein User bei Facebook meint: „Wozu eine Fristverlängerung? Um das weitere Versagen zu kompensieren? Wir Muttersauenhalter wissen nun seit 5 Jahren, was ab 2019 auf uns zu kommt oder besser gesagt nicht. Denn die ultimative Lösung dürfen wir wieder warten. Mit einer Fristverlängerung würde man uns noch länger in der Luft hängen lassen. Zudem kommen 11 Mio. Ferkel über Tausende Kilometer aus Dänemark und den Niederlanden nach Deutschland. Den Tieren wird damit künstlich das Leben schwer gemacht.“

Ein anderer Fan wirft ein: „Ich verstehe nicht, was Tierschutz und „betäubungslose Ferkelkastration“ miteinander zu tun haben.“

Klare Entscheidungen zur Ferkelkastration gefordert

Es müssen klare Entscheidungen von der Politik getroffen werden, das fordern viele User der agrarheute Facebook-Seite. „Wie lange soll diese „Eierei“ noch verlängert werden“, fragt einer. „Eine Entscheidung fällen und gut ist es. Es kann doch nicht sein, dass man zu keinem Ziel mehr kommt, weil keiner Entscheidungen mittragen will. Wozu dann noch ein Politikergehalt?“

Ihm wird darauf geantwortet: „Ganz einfach: Unsere unkundigen Politiker sitzen das Problem einfach aus – befeuert von Lobbyisten – in der Hoffnung, dass die meisten Sauenhalter einfach aufgeben.“ Es sei ein weiterer Schritt zur Abschaffung der Landwirtschaft. Zudem mache man sich so von ausländischen Produkten abhängig. Doch hier werde Tierwohl mit geringeren Standards umgesetzt. „Die lachen sich jetzt schon kaputt über die Deutschen. Denn es grenzt doch wirklich an absolute Dummheit, die Ernährungssicherheit der Bevölkerung auf’s Spiel zu setzen“, ergänzt der User.

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