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Update: 26. April 2019

Klassische Schweinepest grassiert weiter in Japan und Russland

Schild-Schweinepest
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
03.04.2019

In Japan ist im vergangenen Jahr seit 26 Jahren erstmals wieder ein Fall der Klassischen Schweinepest (KSP) aufgetreten. Inzwischen mussten über 75.000 Schweine gekeult werden.

26. April 2019: Über 75.000 gekeulte Schweine in Japan

Seit dem Ausbruch der KSP im September 2018, haben die japanischen Behörden 506 mit der Tierseuche infizierte Wildschweine gefunden. Davon sind 134 Tiere an der KSP verendet, wie agrarheute berichtete.

Mittlerweile sind auch 27 schweinehaltende Betriebe von der Tierseuche betroffen. 75.554 Schweine mussten bislang gekeult werden, teilte die Weltorganisation für Tiergesundheit mit.

3. April 2019: Japan meldet zwei neu KSP-Fälle

In Japan ist die Klassische Schweinepest (KSP) auf zwei weiteren Betrieben ausgebrochen. Die Zentralregierung gab daraufhin bekannt, dass insgesamt 2.400 Schweine gekeult werden müssen.

Laut Landwirtschaftsminister Takamori Yoshikawa sei es äußerst schwierig zu sagen, wann der Tierseuchen-Zug enden wird.

6. März 2019: KSP auch in Russland nachgewiesen

Auch Russland meldet einen Ausbruch der Klassischen Schweinepest (KSP) bei zwei Wildschwein in der Region Primorje (Primorskiy Kray). Die Region liegt an der Ostküste am Japanischen Meer. Der nächste Nachbar ist also Japan mit seinen Inseln.

Japan: Über 15.000 Schweine gekeult

In Japan breitet sich die Klassische Schweinepest (KSP) seit dem Ausbruch im September 2018 weiter aus: Nach dem ersten Betrieb in der Präfektur Gifu sind inzwischen fünf weitere Präfekturen betroffen, unter anderem Osaka. Insgesamt wird von 18 neuen Ausbrüchen berichtet. 

Ein Beamter des Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei bestätigte, dass allein in dieser Woche rund 15.000 Schweine in den betroffenen Präfekturen gekeult wurden.

Zunächst wurden Schweine auf einer Farm in der zentraljapanischen Präfektur Aichi positiv auf das Virus getestet. Dieser Betrieb lieferte Schweine an weitere Farmen in den anderen Regionen, so dass sich die Klassische Schweinepest ausbreiten konnte. 

In den Präfekturen Gifu und Aichi sind zudem etwa 130 mit der Tierseuche infizierte Wildschweine gefunden worden. Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hat daraufhin den Status Japans als KSP-freies Land ausgesetzt.

Mit Material von National Hog Farmer

September 2018: Erster Fall von KSP seit 26 Jahren in Japan

In Japan ist zum ersten Mal seit 26 Jahren die Klassische Schweinepest (KSP) ausgebrochen, wie das Japanische Landwirtschaftsministerium bestätigte. Der Fall trat in der zentraljapanischen Stadt Gifu auf und habe nichts mit den Fällen von Afrikanischer Schweinepest in China zu tun. Etwa 140 Schweine sind an der KSP verendet. Insgesamt wurden rund 550 Schweine auf dem Betrieb gekeult.

In Folge wurde der Export von Schweine- und Wildschweinefleisch für mindestens drei Monate ausgesetzt. Wie genau es zu dem Ausbruch kam ist nicht klar und soll nun untersucht werden.

Update: Jetzt wurde ein zweiter Fall der Klassischen Schweinepest in der selben Provinz bekannt. Betroffen ist eine Art Tierpark.

Mit Material von Reuters, japantimes
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