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Schweinemarkt

Knappes Angebot hält Schweinepreise stabil

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Katharina Krenn, agrarheute
am
13.06.2016

Die angelaufene Grillsaison spielt den Schweinemästern in die Hände. Der Markt ist knapp versorgt. Trotzdem drückten die Schlachter letzte Woche die Preise.

"Nach längerer Durststrecke freuten sich die Erzeuger wieder über gestiegene Erlöse", sagte der Marktexperte der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands, Matthias Quaing, der Deutschen Presse-Agentur. Im Moment habe sich der Schlachtpreis bei 1,50 Euro pro Kilogramm eingependelt - im Februar lag er noch bei 1,24 Euro. Allerdings rechnet Quaing nicht mit einem weiteren Anstieg. "Die Schlachtunternehmen bremsen ein wenig und versuchen, die Preisentwicklung zu begrenzen."

Schlachter drückten den VEZG-Preis

Trotz geringer Bestände gestaltete sich die VEZG-Preisfindung  in der letzten Woche schwierig. Die Schlachter konnten den Preisanstieg in der vorausgegangenen Woche nicht voll umsetzten und versuchten mit Hauspreisen Druck aufzubauen. Man einigte sich vergangene Woche bei 1,51 Euro je kg/SG. Das war ein Minus von 2 Cent gegenüber der Vorwoche.

Der Preis geht weiter nach oben

Der Schlachtschweinemarkt hat sich jedoch gegen Ende letzter Woche wieder zu Gunsten der Erzeuger gedreht. Bei der Internetversteigerung der ISN wurden alle angebotenen Schweine zu einem um 3 Cent gestiegenen Durchschnittspreis von 1,59 Euro je Kg SG in einer Spanne von 1,55 Euro bis 1,61 Euro verkauft.

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