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Mit dem Hoftierarzt unterwegs

Kochsalzvergiftung bei Schweinen: Darauf müssen Sie achten

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am Dienstag, 25.08.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

In einem Mastbetrieb waren plötzlich Tiere verendet, andere hatten Krämpfe oder knirschten mit den Zähnen. Die Diagnose: Kochsalzvergiftung.

Mastschwein trinkt an einer Tränke

Das war ein Schock: Als der Landwirt zum morgendlichen Kontrollgang in den Stall kam, waren mehrere Mastschweine verendet. Weitere Tiere hatten Krampfanfälle, sprich zentralnervöse Störungen. Andere schmatzten und knirschten mit den Zähnen. Was war passiert?

Zunächst ein kurzer Blick auf den betroffenen Betrieb: Er liegt in Nordrhein-Westfalen und hält rund 1.500 Aufzuchtferkel und 3.000 Mastschweine. Sie stehen in vier verschiedenen Stalleinheiten mit jeweils vier Abteilen, die im Rein-raus-Verfahren belegt werden. Die Wasserversorgung erfolgt mit regelmäßig kontrolliertem Brunnenwasser. Über die Flüssigfütterung werden neben der betriebseigenen Getreidemischung Molkereinebenprodukte eingesetzt. Die Vormastration enthält davon 20 Prozent, in der Endmast sind es 36 Prozent, bezogen auf 88 Prozent Trockensubstanz. Die biologischen Leistungen sind gut und die Verlustrate liegt in der Ferkelaufzucht bei zwei und in der Mast bei 1,5 Prozent.

Höhere Futteraufnahme

So nahm der nicht alltägliche Fall seinen Lauf: Dem Landwirt fielen bei seinem Abendkontrollgang Tiere auf, die auffällig schmatzten und mit den Zähnen knirschten. Betroffen waren Mastläufer und Endmastschweine in zwei Abteilen einer Stalleinheit. Der Blick auf den Fütterungscomputer zeigte eine gesteigerte Futteraufnahme, die etwa 25 Prozent über der Futterkurve lag. Bis zu diesem Zeitpunkt bekamen alle Tiere der Stalleinheit über 14 Tage Futter derselben Chargen. In den jeweiligen Abteilen wurden 217 Schweine gehalten.

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