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Aus der Wirtschaft

Kommission: 2015 ist kein gutes Schweinejahr

von , am
24.04.2015

Die Schweinepreise liegen zum aktuellen Zeitpunkt deutlich unter dem Vorjahr. Glaubt man der Prognose der EU-Kommission wird das Preisniveau von 2014 nicht erreicht.

Die EU-Kommission glaub nicht, dass die Schweinepreise in diesem Jahr das Niveau von 2014 erreichen. © agrar-press
Die EU-Kommission hatte Mitte April in einer Preisprognose relativ pessimistische Erwartungen zur weiteren Entwicklung der Schweinepreise in diesem Jahr geäußert. Danach sollen die Schweinepreise in der Europäischen Union im Jahr 2015 erheblich niedriger sein als 2014 und noch deutlicher das Niveau des Jahres 2013 verfehlen.
 
 
 
 
 

Grillfleischnachfrage reicht noch nicht aus

Auch in Deutschland kommt der Markt icht in Schwung. Das Angebot an Schlachtweinen nimmt wieder zu. Gleichzeitig verhindert das bislang noch sehr wechselhafte Wetter, dass die Grillfleischnachfrage ausreichend kräftig anspringt und nicht nur höhere Preise für die Grillartikel im Einzelhandel ermöglicht sondern auch höhere Schweinepreise. Davon war bislang noch nicht viel zu spüren. Hinzu kommt das zuletzt unsere unmittelbaren Nachbarn die Niederlande und Dänemark größere Probleme im Drittlandexport hatten. Diese nicht auf dem Weltmarkt verkaufte Ware könnte zu beträchtlichen Teilen auf den deutschen Markt fließen und die Preise  unten halten.

Preise liegen 13 Cent unter dem Vorjahr

Der von den Schlachtunternehmen in der Abrechnungswoche bis zum 19. April durchschnittlich an die Landwirte ausgezahlte Preis für Schweine der Handelsklasse S lag bei 1,52 Euro/kg SG. Für Schweine der Handelsklasse E erhielten die Landwirten 1,48 Euro/kg SG. Im Vergleich zur Woche zuvor waren die Auszahlungspreise für S-Schweine damit 4 Ct höher. Für E-Schweine wurden ebenfalls 4 Ct höhere Preise ausgezahlt. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Schweinepreise zum aktuellen Abrechnungstermin 13 Ct niedriger.
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