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Umfrage

Kommt die ASP nach Deutschland? So bewerten unsere Leser das Risiko

Wildschwein hinter einem Zaun

Mit Polen und Belgien sind bereits zwei Nachbarstaaten Deutschlands von der Afrikanischen Schweinepest betroffen. Einige Länder versuchen sich mit dem Bau von Zäunen gegen die Tierseuche zu schützen. Sollte das ASP-Virus auch Deutschland erreichen, hätte es fatale Folgen für die Schweinebranche. Unsere Leser haben in einer agrarheute-Umfrage die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland bewertet. Das Ergebnis gleicht einer kürzlich durchgeführten Studie der R+V Versicherung.

am
24.04.2019

Wie hoch schätzen Sie das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland ein?

sehr hoch
52% (341 Stimmen)
hoch
34% (226 Stimmen)
eher gering
8% (53 Stimmen)
gering
3% (21 Stimmen)
unwahrscheinlich
3% (19 Stimmen)
Stimmen gesamt: 660

Umfrage der R+V Versicherung: 48 Prozent der Schweinehalter halten einen Seuchenausbruch für wahrscheinlich

Bei einer Umfrage der R+V Versicherung gaben 48 Prozent der Schweinehalter an, dass sie das Risiko für einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) "eher hoch" bis "hoch" einschätzen. Damit ähnelt dieses Ergebnis dem der agrarheute-Umfrage. Dagegen betrachten 28 Prozent dieses Risiko als „eher gering“ bis „gering“. Genau 406 Sauenhalter und Schweinemäster nahmen bis Ende Februar 2019 an der nicht repräsentativen Befragung der Versicherung teil.

Obwohl fast jeder zweite Befragte davon ausgeht, dass die meist tödlich verlaufende Krankheit in der Bundesrepublik auftreten wird, erwartet nur ein geringer Anteil, dass sich die eigenen Tiere infizieren. Lediglich 9 Prozent bewerten diese Gefahr als „hoch“, 33 Prozent dagegen als „niedrig“.

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