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Tiergesundheit

Kranke Schweine: Der richtige Umgang ist entscheidend

Schweine im Stall
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Wiebke Herrmann, agrarheute
am
25.04.2018

Neue Leitfäden der DLG und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen helfen beim Umgang mit kranken und verletzten Schweinen.

Jedem Schweinehalter liegt die Tiergesundheit am Herzen. Ein abgestimmtes Hygiene- sowie Fütterungs- und Impfkonzept kann vielen Krankheiten und Verletzungen vorbeugen. Trotzdem kann eine Tierkrankheit nicht immer vollständig vermieden werden. Die DLG hat nun einen Leitfaden zum fachgerechten Umgang mit kranken und verletzten Schweinen zusammengestellt.

Das Versorgen der betroffenen Schweine ist anspruchsvoll. Die tägliche Kontrolle, das Abstimmen mit dem Bestandstierarzt und das fachgerechte Unterbringen des Tiers in der Krankenbucht – der Landwirt muss viel beachten. Er trägt die Verantwortung für die angemessene Pflege und Versorgung des erkrankten oder verletzten Schweins. Dies ist gesetzlich auch im Tierschutzgesetzt festgeschrieben.

Tierbeobachtung um erkrankte Schweine zu erkennen

Erkrankte oder verletzte Schweine müssen im Bestand schnell erkannt werden. Nur so können die Tiere schnellstmöglich die beste Behandlung erhalten und richtig untergebracht werden – das trägt zu einer schnellen Genesung bei.

Die Kontrolle der Schweine sollte daher mindestens einmal täglich stattfinden. Dabei empfiehlt es sich, die Tiere während der Aktivitätsphasen zu kontrollieren. Schweine sind aufmerksam und neugierig. Anhand ihres Verhaltens kann der Beobachter ihr Befinden beurteilen.

Das DLG Merkblatt „Umgang mit kranken und verletzten Schweinen“ gibt hierzu detaillierte Auskunft zu Krankheitsanzeichen und zur optimalen Unterbringung der kranken Tiere. Das Merkblatt kann hier heruntergeladen werden:

Fachgerechtes Nottöten bei unheilbaren Erkrankungen

Bei schweren Verletzungen oder unheilbaren Erkrankungen lassen sich unnötige Schmerzen und Leiden ermeiden, indem Schweine sachgerecht und möglichst schnell getötet werden. Hierzu hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen Leitfaden zusammengestellt, der im Folgenden zum Download bereitsteht.

     

Mit Material von DLG / Landwirtschaftskammer Niedersachsen
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