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Lagerbeihilfen für Schweinefleisch in Deutschland häufig genutzt

von , am
08.03.2011

Brüssel - Die von der EU geförderte Private Lagerhaltung von Schweinefleisch (PLH) wurde am stärksten in Deutschland genutzt.

© Mühlhausen/landpixel
Eine Statistik über die gemeldeten Mengen wurde nunmehr von der EU-Kommission veröffentlicht. Demnach wurden insgesamt für 144.468 t Schweinefleisch Lagerhilfen beantragt, davon knapp 41.000 Tonnen in Deutschland. Das entspricht einem Anteil von 28 Prozent. Spanische Schlachtbetriebe beteiligten sich mit 27.500 Tonnen oder 19 Prozent an der Unterstützungsmaßnahme, gefolgt von Dänemark mit 16.800 Tonnen oder zwölf Prozent und den Niederlanden mit 14.300 Tonnen oder zehn Prozent. Irland, Polen und Frankreich kommen auf einen Anteil von fünf bis acht Prozent. In Österreich waren es lediglich 2.130 Tonnen, was einem Anteil von einem Prozent in der EU-27 entspricht.

Eingelagertes Schweinefleisch kommt wieder auf den Markt

Die Private Lagerhaltung von Schweinefleisch war von der EU Anfang Februar gestartet worden, um die im Zuge der deutschen Dioxin-Affäre unter enormen Druck geratenen Erzeugerpreise wieder zu stabilisieren - was in der Folge auch gelang. Nachdem auch die Exportventile wieder etwas geöffnet werden konnten und außerdem das für die PLH vorgesehene Budget ausgeschöpft worden war, stoppte die Kommission die Lagerhilfen am 24. Februar im zuständigen Verwaltungsausschuss. Das eingelagerte Schweinefleisch kommt in drei bis fünf Monaten wieder auf den Markt.
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