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Mast

Wie lange Mästen?

von , am
19.06.2012

Sollen Mastschweine bis 120 oder 130 Kilo gemästet werden? Die Frage stellt sich meist wegen geänderter Preismasken und hoher Futterkosten nicht. Bei Seuchenzügen wird sie aber relevant.

© Mühlhausen/landpixel
Die Frage nach hohen Endgewichten stellt sich derzeit für viele Schweinebetriebe zum einen wegen der hohen Futterkosten und zum anderen wegen der geänderten Preismasken eher nicht. Doch Ereignisse, wie beispielsweise die letztjährige Dioxinkrise, oder auch Seuchenzüge, die eine verlängerte Mast zur Folge haben, werfen die Frage auf, in welchem Umfang sich Tageszunahmen und Futterverbräuche infolge höherer Endgewichte verschlechtern. Auch werden für bestimmte Herkünfte höhere Endgewichte diskutiert, um die geforderten Gewichte der einzelnen Teilstücke zu erreichen.

Versuchsbedingungen

Welche Leistungen von Mastschweinen mit einem Endgewicht von 130 Kilo erzielt werden können, wurde in einem Fütterungsversuch der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der die DLG-Versorgungsempfehlungen mit den Vorgaben des RAM-Futters verglich, zusätzlich geprüft.
 
Der Versuch wurde in der LPA Quakenbrück mit Tieren der Herkunft Pi x BHZP db-Naima in Einzelhaltung durchgeführt. Jeweils eine Hälfte der beiden Futtergruppen wurde bis 120 Kilo und die andere Hälfte bis 130 Kilo Lebendgewicht gemästet. Die Hälfte der Kastrate wurde ad libitum und die andere ab 90 Kilo rationiert gefüttert (max. 36 MJ ME/Tag). Um zu prüfen, ob Sauen und Kastrate unterschiedlich auf die verlängerte Mast reagieren, wurden die Geschlechtergruppen getrennt ausgewertet.

 
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