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Mehr als 2.000 bayerische Zuchtschweine für Russland

von , am
29.09.2010

München - Eine rundum positive Bilanz seiner mehrtägigen Delegationsreise nach Russland hat der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gezogen.

© Antonio Oquias/fotolia

Den beteiligten Agrarunternehmen und Zuchtorganisationen des Freistaats sei es gelungen, Lieferverträge in zweistelliger Millionenhöhe auszuhandeln, sagte der Minister nach seiner Rückkehr in München. So sollen etwa bis Ende des nächsten Jahres mehr als 2.000 Zuchtschweine aus Bayern nach Russland geliefert werden. Aber auch Landmaschinen, Ersatzteile und Finanzdienstleistungen für Agrarprojekte standen laut Brunner bei den russischen Partnern hoch im Kurs.

Um die Exporte zu ermöglichen, neue Türen zu öffnen und so den agrarwirtschaftlichen Handel auszubauen, hatte Brunner zuvor mit den Ministern für Lebensmittelressourcen von Moskau, Alexander Baburin und Nikolay Sawenko, sowie dem Gouverneur von Woronesch, Alexey Gordejew, Vereinbarungen zur engeren Zusammenarbeit im Agrarsektor unterzeichnet.

Robusten und leistungsfähigen Rassen gefragt

Bayern will damit unter anderem den in der Wirtschaftskrise eingebrochenen Export von Agrargütern und Zuchttieren wieder beleben. Dass Moskau und Woronesch planten, die Viehhaltung zu intensivieren, sei gerade für bayerische Betriebe eine große Chance: Die robusten und leistungsfähigen Rassen aus dem Freistaat seien nämlich in Russland traditionell sehr gefragt, berichtete der Minister. Darüber hinaus sähen die Vereinbarungen eine stärkere Zusammenarbeit bei der Modernisierung der Landwirtschaft, der Lebensmittelverarbeitung und bei den erneuerbaren Energien vor. (AgE)

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