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Schwein

Mehr Transparenz bei der Schlachtsauenvermarktung

von , am
02.09.2010

Damme - Weil bislang in der Sauenvermarktung in den meisten Fällen die tatsächlichen Vorkosten nicht offen und transparent ausgewiesen wurden, stellt die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ab heute ihre Preisempfehlung auf eine neue Basis.

Nicht nur beim Transport auch beim Schlachtprozess soll es mehr Tierschutz geben. Wissenschaftler schlagen einfache Ma�nahmen vor. © ap

Wurde bislang von der VEZG der Ab-Hofpreis für Sauen ermittelt, wird ab Mitte August ein Preis frei Eingang Schlachtstätte festgestellt, der in Abhängigkeit der Vermarktungssituation des einzelnen Viehhandelsunternehmens die tatsächlich anfallenden Vorkosten zudem realistisch ausweist.

Der Landwirt erhält ab diesem Zeitpunkt auch einen wesentlich höheren Auszahlungspreis je Kilo Schlachtgewicht, muss aber dafür höhere Vorkosten in Kauf nehmen. Im Endeffekt werden hierdurch in der Sauenvermarktung weder höhere noch niedrigere Gesamterlöse erzielt.

Mehr Markt- und Kostentransparenz durch Umstellung

Durch die Umstellung soll vor allem die Verbesserung der Markt- und Kostentransparenz erreicht werden. Neu ist auch, dass die VEZG die Schlachtschweinepreisfindung von der Schlachtsauennotierung zeitlich entkoppelt.

Bereits am Donnerstagnachmittag erhalten die Sauenvermarkter Hinweise über die Marktlage und den Sauenpreis der Folgewoche. Die jeweils am Donnerstag herausgegebene Sauennotierung gilt wie bei den Schlachtschweinen für die Schlachtwoche von Freitag bis Donnerstag. (isn)

  • Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer 0441-801316.
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