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Vorläufige Umfrageergebnisse

Mehrheit der bayerischen Bauern und Hoftierärzte für den 4. Weg

Walter-Heidl
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
11.07.2018

In einer Umfrage des Bayerischen Bauernverbands sprechen sich Landwirte und die zuständigen Hoftierärzte fast vollständig für den vierten Weg aus.

Mit einer Umfrage will der Bayerische Bauernverband (BBV) den Fokus in der kontroversen Diskussion rund um das Thema Ausstieg aus der betäubungslosen Kastration von Ferkel wieder auf die Betroffenen legen: Die Schweinehalter und deren Hoftierärzte.

Laut des bayerischen Bauernpräsidenten Walter Heidl läuft die Umfrage noch, aber schon jetzt zeichnet sich ein eindeutiges Bild ab: Bisher (Stand 09.07.2018) beteiligten sich 716 Schweinehalter mit insgesamt circa 82.000 Sauen und 316.000 Mastplätzen.

Walter Heidl kämpft für den 4. Weg

Bei der Auswahl der favorisierten Variante nannten 97 Prozent der Betriebe den vierten Weg. Bei 643 Betrieben haben auch Hoftierärzte Angaben gemacht. Diese haben zu 96 Prozent angegeben, dass die Lokalanästhesie ermöglicht werden soll, und zu 98 Prozent, dass der geschulte Landwirt in der Lage ist, diese durchzuführen.

Walter Heidl setzt sich sehr stark für den 4. Weg ein. Warum er dies tut, was ihn positiv stimmt und welche Maßnahmen er plant, damit diese Alternative am 01. Januar zu Verfügung steht, lesen Sie in der August-Ausgabe des agrarheute Magazins.

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