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Nachweis der Schweine-Herkunft: So gehts

pd
am
03.03.2015

Ab 1. April 2015 gelten die verschärften Kennzeichnungspflichten für Schweinefleisch. Erzeuger müssen ab dem Zeitpunkt genau Nachweise über die Herkunft ihrer Ferkel liefern.

Ab dem 1.April soll die Herkunft auch bei Schweinefleisch nachvollziehbar sein. Bei der Lieferung von Schlachtschweinen muss eine der folgenden Herkunftsangaben gemacht werden: "Geboren und aufgezogen in Deutschland" oder "Aufgezogen in Deutschland oder Aufgezogen in (...)", berichtet der Interessensverband ISN.
 
Ferkel, die aus anderen EU-Staaten mit einem Gewicht von weniger als 30 kg nach Deutschland verbracht und hier als Mastschweine geschlachtet werden, können hierbei als "Aufgezogen in Deutschland" gekennzeichnet werden, da sie bei der Schlachtung ein Lebendgewicht von über 80 kg haben und entweder in einem Alter von unter 6 Monaten geschlachtet werden oder aber länger als 4 Monate in Deutschland gemästet werden.

Lieferscheine als Nachweis vorlegen

Landwirte müssen zum Nachweis der Herkunftsangaben eine ordnungsgemäße Dokumentation ihrer Ferkelbezüge sicherstellen. Dieses kann in der Regel durch Lieferscheine oder -belege in schriftlicher oder elektronischer Form erfolgen. Die EU-Kommission hat in ihrem Auslegungshinweis nochmals verdeutlicht, dass keine auf Einzeltieridentifikation bezogene Kennzeichnung erforderlich ist und die Angaben auf die Partie sowie deren durchschnittliche Kennzahlen zu beziehen bzw. zu berechnen sind.

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