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Einschätzung der Rabobank

Niederlande: 71 Prozent weniger Schweinehalter bis 2030

Schwein
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Wiebke Herrmann, agrarheute
am
01.11.2018

Der Strukturwandel in der Schweinehaltung wird zunehmen – auch in den Niederlanden. Das geht aus einer aktuellen Studie der Rabobank hervor.

In den kommenden elf Jahren könnte sich der Strukturwandel in der niederländischen Schweinehaltung stark beschleunigen. Das prognostizierte kürzlich die niederländische Rabobank. Die Utrechter Analysen gehen in einer aktuellen Studie davon aus, dass die Zahl der Schweinehalter bis zum Jahr 2030 um 71 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017 sinkt. Damit gäbe es dann nur noch rund 1.000 aktive Schweinehalter in den Niederlanden. In der Vergangenheit sank die Zahl der Schweine haltenden Landwirte innerhalb von 10 Jahren nur um die Hälfte.

Zusätzlich erwarten die niederländischen Experten den Rückgang des nationalen Sauenbestandes um 14 Prozent auf 890.000 Tiere. Die durchschnittliche Bestandsgröße werde dagegen wahrscheinlich weiter steigen. Allerdings erwarten die Fachleute, dass dann ein einzelner Landwirt mehrere Betriebe an unterschiedlichen Standorten gleichzeitig führen wird. Gründe hierfür wären nach Angaben der Rabobank notwendige Investitionen für die Modernisierung der Betriebe. Dies würde die individuellen durchschnittlichen Produktionskosten erhöhen, was sich nicht jeder Landwirt leisten könnte. 

Mit Material von Rabobank
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