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Niedersachsen: Veredelungsbetriebe erholen sich

© Mühlhausen/landpixel
von , am
28.11.2013

Niedersächsische Landwirte bekamen für ihre Mastschweine und Ferkel etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings litten die Betriebe unter den hohen Futtermittelpreisen für Getreide und Soja.

Für Ferkel verläuft die Infektion mit dem Durchfall-Virus oft tödlich. © Mühlhausen/landpixel
Die niedersächsischen Landwirte können im zweiten Jahr in Folge auf ein gutes Wirtschaftsjahr zurückblicken. Der durchschnittliche Haupterwerbsbetrieb erzielte 2012/2013 ein Unternehmensergebnis von 74.800 Euro und damit rund 14 Prozent mehr als im Vorjahr, teilt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit. "Dieser Betrag bedeutet eine angemessene Entlohnung der Arbeitskraft und eine adäquate Verzinsung des eingesetzten Kapitals", kommentierte Arendt Meyer zu Wehdel, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dieses Ergebnis.

Hohe Futtermittelpreise für Getreide und Soja

Den Veredlungsbetrieben boten sich im zurückliegenden Jahr gute Vermarktungsmöglichkeiten. Mastschweine und Ferkel brachten etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings litten die Betriebe unter den hohen Futtermittelpreisen für Getreide und Soja. Mit 64.700 Euro erwirtschaftete der durchschnittliche Veredlungsbetrieb ein Unternehmensergebnis, das deutlich unter dem Durchschnitt aller Betriebe liegt.

Milchviehbetriebe mit leichten Verlusten

Allein die Milchviehbetriebe konnten das Vorjahresniveau nicht halten und mussten leichte Verluste hinnehmen. Die Ackerbaubetriebe konnten von den weiterhin positiven Bedingungen auf den Märkten für pflanzliche Produkte profitieren. Die daraus resultierenden hohen Futtermittelkosten für die Fleisch produzierenden Veredlungsbetriebe konnten durch verbesserte Umsatzerlöse auf dem Fleischsektor kompensiert werden.

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