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Aus der Wirtschaft

NRW: Jeder zehnte Sauenhalter hört auf

© Mühlhausen/landpixel
von , am
08.02.2012

Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen gibt es immer weniger Schweinehalter. Von Mai bis November 2011 hörten 4,7 Prozent der Betriebe auf, bezogen auf Mastferkelproduzenten waren es sogar 10,5 Prozent.

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Dies zeigt eine Analyse der Viehzählung des Landesbetriebes Information und Technik vom November vergangenen Jahres durch die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. 8.008 Schweinehalter wurden landesweit gezählt. Im Vergleich zum Mai vergangenen Jahres ging die Zahl der Schweinehalter damit um 4,7 Prozent zurück.
 
Noch deutlicher fiel der Rückgang bei den Sauenhaltern, die Ferkel für die Mast produzieren, aus: Ihre Zahl sank um 10,5 Prozent auf 3.031 zurück. Ursache dafür sind nach Einschätzung der Landwirtschaftskammer vor allem die Ferkelpreise im vergangenen Jahr, die viele Betriebe mit kleineren Sauenbeständen zum Aufgeben bewogen haben.

Mehr Schweine pro Betrieb

Der Schweinebestand blieb mit 6,37 Millionen Tieren fast konstant. Die durchschnittlichen Bestandsgrößen haben weiter zugenommen. Im Schnitt aller Betriebe wurden 796 Schweine je Halter ermittelt, 38 mehr als ein Jahr zuvor. Die verbliebenen Sauenhalter halten im Schnitt 147,8 Sauen je Betrieb. Im Vergleich zum November 2010 ist die Zahl der Ferkel mit 1,7 Mio. um elf Prozent gestiegen.

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