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Beihilfen

Polen: 88 Millionen Euro Corona-Hilfen für Sauenhalter

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am Dienstag, 01.02.2022 - 09:55 (Jetzt kommentieren)

Polen darf seitens der EU die von der Corona-Krise betroffenen Sauenhaltern mit finanziellen Beihilfen von 88 Mio. Euro unterstützen.

Polen darf seinen von der Corona-Krise betroffenen Sauenhaltern mit umgerechnet rund 88 Mio. Euro unter die Arme greifen. Wie die Europäische Kommission jetzt bekanntgab, wurden die Zahlungen im Rahmen des EU-Sonderbeihilferahmens zur Abfederung der Folgen des Corona-Geschehens genehmigt. Die öffentliche Unterstützung aus Warschau darf in Form von direkten Zuschüssen gewährt werden.

 

Beihilfen sollen Liquiditätsengpässe infolge der Corona-Pandemie abmildern

Laut EU-Kommission zielt die Maßnahme darauf ab, die Liquiditätsengpässe der polnischen Sauenhalter abzumildern. Ausgeglichen werden soll unter anderem ein Teil der Verluste, die polnischen Ferkelproduzenten durch die Corona-Pandemie entstanden sind. Die polnischen Schweinehalter, insbesondere Sauenhalter, sind derzeit von einem beispiellosen Strukturwandel betroffen, in dessen Folge seit Anfang 2021 bereits über 30.000 aller Betriebe aus der Produktion ausgestiegen sind.

Bis zu 290.000 Euro für kleine bis mittlere Ferkelerzeuger-Betriebe

Konkret sollen die Beihilfen an „Kleinstbetriebe sowie kleine und mittlere Unternehmen“ gehen, die Ferkel erzeugen. In den Genuss der Beihilfen können aber auch Betriebe kommen, die Jungsauen produzieren. Die Kommission hat festgelegt, dass die von Warschau gezahlten Beihilfen den Betrag von 290.000 Euro pro Begünstigten nicht überschreiten dürfen und bis spätestens 30. Juni 2022 gewährt werden müssen. Dies entspreche dem aktuellen EU-Sonderbeihilferahmen.

Mit Material von AgE

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