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Preisaufschläge am EU-Schweinemarkt

von , am
18.06.2012

Brüssel - Die Schlachtschweinenotierungen an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben ihre Aufwärtsbewegung in der Woche zum 10. Juni 2012 fortgesetzt.

In Zukunft will auch Tönnies Ferkel verkaufen und die Mäster mit Lieferverträgen eng an sich binden. © Mühlhausen/landpixel
Das durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht für Tiere der Handelsklasse E stieg laut Angaben der Europäischen Kommission im Durchschnitt aller Mitgliedstaaten saisonal um 1,44 Euro oder 0,9 Prozent auf 167,38 Euro; damit vergrößerte sich der positive Abstand zur Vorjahreswoche auf 12,34 Euro beziehungsweise 8,0 Prozent.
 
Zu den Gewinnern gehörten erneut die Mäster in Polen, wo die Fußball-Europameisterschaft die Nachfrage nach Schlachtschweinen beflügelte und die Notierung saisonal um 2,1 Prozent kletterte. Überdurchschnittlich bergauf ging es auch mit den Preisen in Spanien mit Aufschlägen von 1,8 Prozent und in Dänemark mit 1,6 Prozent. In Ungarn, Polen und der Slowakei realisierten die Mäster Erlöszuwächse von etwas mehr als ein Prozent.

Bescheidener Preisanstieg in Deutschland

EU-Marktpreise für Schlachtschweine.
Bescheidener fiel das Notierungsplus in Deutschland mit 0,6 Prozent aus. Mehr oder weniger gleiches Geld erhielten die Schweinelieferanten in Österreich und den Niederlanden. Nur knapp behaupten konnten sich dagegen die Preise in Irland und Italien. Einziges Land mit einem etwas größeren Abschlag war Großbritannien, das mit 0,8 Prozent aber ausschließlich durch Währungseffekte zustande kam.
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