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Preisschwäche am EU-Schlachtschweinemarkt

von , am
14.05.2012

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtschweine an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 6. Mai 2012 überwiegend schwächer tendiert.

In Mecklenburg-Vorpommerm sollen konventionelle Mastschweine als Bioschweine verkauft worden sein. © Mühlhausen/landpixel
Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht sank im Vergleich zur Vorwoche um 0,91 Euro oder 0,6 Prozent auf 162,72 Euro; das Vorjahresniveau wurde damit noch um 3,42 Euro oder 2,1 Prozent übertroffen.
 
Mit entscheidend für die zuletzt negative Preisentwicklung in Europa war der Notierungsrückgang in Deutschland. Hierzulande wurden Tiere der Handelsklasse E im Berichtszeitraum mit 168,30 Euro je 100 Kilogramm abgerechnet; das entsprach einem Minus von 1,8 Prozent gegenüber der Vorwoche.

Starke Preisabschläge in Finnland und Italien

EU-Marktpreise für Schlachtschweine.
Noch stärkere Preisabschläge gab es nur in Finnland und Italien mit 2,7 Prozent beziehungsweise 3,8 Prozent. Dagegen konnten sich in Spanien, Tschechien und Polen die Notierungen mit Einbußen zwischen 0,1 Prozent und 0,3 Prozent knapp behaupten. Weitgehend stabil blieben vorerst auch die Preise in Österreich und den Niederlanden.
 
Über eine Erlössteigerung von rund ein Prozent konnten sich entgegen dem EU-Trend die Erzeuger in Ungarn, Rumänien und Litauen freuen.
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