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Schweinezucht

Runde Sache: Robustheit fließt in den Topigs Produktions-Index ein

Topigs_Eber_Pietrain
© Topigs Norsvin
von , am
07.09.2017

Die Merkmale Vitalität, Anomalien, Fundamentqualität und Schlachtbefunde werden zum Robustheitsindex zusammengefasst.

Topigs Norsvin erweitert seinen Produktions-Index (TPI) um den Robustheitsindex. Dieser sei die Antwort des Zuchtunternehmens auf die wachsenden Ansprüche der Gesellschaft in Hinblick auf Tierwohl und -gesundheit. Mit dem erweiterten TPI sollen den Landwirten noch genauere Informationen über die Genetik des Select Ebers zur Verfügung gestellt werden, sodass sie die Eberauswahl noch betriebsspezifischer treffen können.

Robustheitsindex fünftes Merkmal im Gesamtindex

Der TPI umfasste bisher die derzeit wirtschaftlich primären Merkmale, Tageszunahme, Futterverwertung, Fleisch- und Speckmaß. Nun werden diese um den Robustheitsindex ergänzt, der als fünftes Merkmal in die Berechnung des Gesamtindex einfließt.

Er setzt sich aus zwölf verschiedenen Zuchtwerten zusammen, die den Merkmalskategorien Vitalität, Anomalien, Fundamentqualität und Schlachtbefunde zugeordnet werden können. Somit setzt sich der Index erstmalig aus Merkmalen zusammen, die in allen Produktionsstufen greifen – in der Ferkelerzeugung, der Aufzucht und in der Mast.

Mit Material von Topigs Norsvin

Deutsche Schlachtindustrie: Die 10 größten Schweine-Schlachter

Lkw von Düringer Fleisch
Platz 10: Düringer Fleisch: 2016 taucht erstmals das Düringer Fleischkontor in den Top 10 auf. Hier stiegen die Schlachtungen nach turbulenten Jahren um über 15 Prozent (%) auf 0,96 Mio. Tiere. © Werkbild
Gelände von Simon-Fleisch
Platz 9: Simon-Fleisch: Simon-Fleisch aus Wittlich in Rheinland-Pfalz steigerte seine Schweineschlachtungen 2016 um 1 Prozent auf 1,04 Mio. Tiere. © Werkbild
Metzger zerlegen Fleisch
Platz 8: Tummel: Moderat wachsen konnte das Familienunternehmen Tummel aus dem westfälischen Schöppingen. Tummel schlachtete 2016 1,55 Mio. Schweine. Das waren 2,6 Prozent mehr als 2015. © Fotolia/industrieblick
Gebäude mit Logo von Böseler Goldschmaus
Platz 7: Böseler Goldschmaus: Positiv entwickelte sich die Erzeugergemeinschaft Böseler Goldschmaus aus Garrel und steigerte die Anzahl der geschlachteten Tiere auf 1,77 Mio. © Werkbild
Schweinehälften im Kühlraum
Platz 6: Vogler Fleisch: 2016 zeichnete sich das Schicksal von Vogler Fleisch bereits ab mit einem Schlachtminus von 12 Prozent. Nachdem das Unternehmen in Insolvenz ging, wird es wohl 2017 nicht mehr im Ranking auftauchen. © agrarfoto
Logo Müllerfleisch
Platz 5: Müller Gruppe: Mit einer Steigerung der Schlachtungen um beachtliche 12 % auf 2,1 Mio. Schweine konnte auch die süddeutsche Müller Gruppe gegen den Trend wachsen. © Werkbild
Fleischzerlegung bei Danish Crown
Platz 4: Danish Crown: Danish Crown belegt mit dem Standort in Essen/Oldenburg weiterhin den vierten Rang. Der Schlachter steigerte sein Volumen um knapp 15 Prozent im Vergleich zu 2015. 3 Mio. Schweine schlachtete Danish Crown in 2016. © Werkbild
Westfleisch Industriegebäude
Platz 3: Westfleisch: In 2016 konnte Westfleisch die Verlustzone wieder verlassen. Insgesamt wurden die Schlachtungen auf 8 Mio. Schweine gesteigert. © Creative Commons/Stahlkocher
Vion-Gebäude
Platz 2: Vion: Vion konnte seine Schweineschlachtungen 2016 auf 8,87 Mio. steigern. Bei der Nummer zwei im Markt läuft das Restrukturierungsprogramm weiter auf Hochtouren. Bereits seit Jahren werden unrentable Standorte, wie zuletzt in Zeven, geschlossen und interne Prozesse optimiert. © Creative Commons/Thomas Nugent
Werksgebäude des Unternehmens Tönnies
Platz 1: Tönnies. Erstmals in der Firmengeschichte von Tönnies ist die Anzahl der Schweineschlachtungen mit 16,2 Millionen Tieren Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben und konnte nicht gesteigert werden. Mit der Übernahme von Tican stand die weitere Internationalisierung im Fokus des Schlachters. © Werkbild
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