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Aus der Wirtschaft

Russland: Fleischproduzent plant Ställe für 46.000 Schweine

© landpixel
von , am
22.07.2015

Mit einem gigantischen Bauvorhaben will der größte russische Fleischproduzent seine Kapazität auf 300.000 Tonnen steigern. Für etwa 310 Millionen Euro werden riesige Ställe entstehen.

Das Projekt des russischen Unternehmens ist in vier Phasen aufgeteilt. Die erste Bauphase hat bereits begonnen. © landpixel
Immer weiter wachsen will die börsennotierte Cherkizovo Group in Russland. Sie ist bereits jetzt der größte Fleischproduzent des Landes. Ihr spezieller Fokus liegt auf Schweine- sowie Geflügelfleisch.
 
Ein neues gigantisches Projekt soll das Unternehmen noch größer machen, wie das schwedische Fachmagazin ATL berichtet. In den Regionen Voronezh und Lipetsk im Südwesten Russlands entstehen Ställe mit Platz für bis zu 46.000 Sauen.

Kostenpunkt: 310 Millionen Euro

Die Cherkizovo Group rechnet mit einer Produktionskapazität von 145.000 Tonnen Schweine in Lebendgewicht pro Jahr. Zur Finanzierung konnte man eine der größten Banken Russlands, die mehrheitlich in Staatsbesitz befindliche Sberbank CIB, als Kreditgeber gewinnen. Das gesamte Projekt soll laut Pressemitteilung der Gruppe etwa 19,2 Milliarden Rubel kosten, umgerechnet circa 310,3 Millionen Euro.

Steigerung um 70 Prozent

Durch das Bauvorhaben und die anschließende Produktion wird die Cherkizovo Group seine Kapazität bei der Schweinemast um 70 Prozent auf 330.000 Tonnen Schlachtgewicht pro Jahr steigern. Die totale Fleischproduktion soll dann eine Million Tonnen jährlich betragen, wie die Moscow Times berichtet. Eine erste Mastanlage wird voraussichtlich bereits Ende 2015 in Betrieb gehen.
 
Kürzlich erst hatte Russland aufgrund eines anderen Mega-Bauvorhabens für Schlagzeilen gesorgt. Zusammen mit China plant man einen russisch-chinesischen Komplex für 100.000 Milchkühe. Dafür soll auf 100.000 Hekatr Land Futter angebaut werden.

In Bildern: Erfolg im Ferkelstall

Im Ferkelnest sollten Sie das Licht dämmen. Zu viel oder zu starkes Licht kann immunschwächend wirken. © Bräunig
Den Ferkeln sollten Landwirte möglichst schnell Kolostrum geben. Die Reserven reichen höchstens für einen Tag. © Bräunig
Bei der Fütterung der Ferkel ist es wichtig, auf Verdaulichkeit, Verwertbarkeit und Schmackhaftigkeit zu achten. © Bräunig
Die Abstellung der hochtragenden Sauen sollte eine Woche vor dem Abferkeln erfolgen. © Bräunig
Im Ferkelnest gilt als optimal eine Temperatur von 32 bis 35 C°. © Bräunig
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