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Aus der Wirtschaft

Russland: Importsperre bleibt

von , am
02.06.2014

Moskau - Die Wiederaufnahme des Handels mit Schweinefleisch zwischen Russland und seinen Zollunionspartnern, Weißrussland und Kasachstan, mit der Europäischen Union lässt weiter auf sich warten.

© Mühlhausen/landpixel
Der Vorschlag des EU-Direktors für Veterinär- und Internationale Angelegenheiten bei der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz, Bernard Van Goethem, die Importe aus sämtlichen EU-Ländern mit Ausnahme Litauens und Polens wieder zuzulassen, habe man bei einem Gespräch in Paris abgelehnt, teilte der russische Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) mit.
 
Der Streit könne nur auf Grundlage prinzipiell neuer Vorschläge Brüssels beigelegt werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Diese sollen Systemlösungen für die Sicherheit der Lieferungen von Schweinefleisch enthalten.

Streit um Schweinefleisch-Import

Russland verweigert seit Ende Januar - nach Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildscheinen in Litauen und Polen - den Import von Schweinefleisch aus der EU. Im März hatte Rosselkhoznadzor Bereitschaft signalisiert, Importe aus einzelnen EU-Staaten wieder zuzulassen, die von den von ASP-betroffenen Regionen am weitesten entfernt sind.


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