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Russland: Kleinen Betrieben droht Schweinehaltungsverbot

von , am
25.07.2013

Moskau - In Russland soll aus Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) privaten Haushalten sowie kleineren Landwirtschaftsbetrieben die Schweinehaltung verboten werden.

Bei Hausschweinen sind vor allem Kleinsthaltungen von der Afrikanischen Schweinepest betroffen. © Markus Walti/pixelio.de
Die entsprechende Massnahme gegen die ASP schlug der stellvertretende Ministerpräsident Arkadij Dworkowitsch vor. Aus seiner Sicht soll das Verbot für alle Schweinehalter gelten, die die Regelung des "biologischen Schutzes " nicht einhalten können.
 
In der Praxis gehe es um private Haushalte sowie kleinere Landwirtschaftsbetriebe, stellte Dworkowitsch laut dem Moskauer Regierungspressedienst klar. Er betonte dabei, dass die betroffenen Kleinproduzenten beim Umstieg auf die Haltung anderer Nutztiere oder auf pflanzliche Erzeugung unbedingt unterstützt werden sollten, hieß es bei der Beratung. Bis Mitte Juli war die Zahl von ASP-Herden auf 55 angewachsen.
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