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Aus der Wirtschaft

Russland lockert Einfuhrverbot für Schweinefleisch

von , am
14.01.2014

Moskau/Minsk - Ende August vergangenen Jahres hatte Russland wegen der Afrikanischen Schweinepest weißrussisches Schweinefleisch mit Einfuhrbeschränkungen belegt. Das Einfuhrverbot wird jetzt gelockert.

Die Einfuhr weißrussischer Schweine nach Russland ist wieder möglich. © Mühlhausen/landpixel
Russland hat die Einfuhrbeschränkungen für Schweine und Schweinefleisch aus Weißrussland weiter gelockert. Wie der Moskauer Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands (Rosselkhoznadzor) mitteilte, wurde am 9. Januar das Lieferverbot für insgesamt sechs landwirtschaftliche und verarbeitende Unternehmen in der südwestlich gelegenen Provinz Brest aufgehoben.
 
Dies sei nach Prüfung eines Berichts des weißrussischen Veterinärdienstes über Vorkehrungen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) sowie einer positiven Vor-Ort-Kontrolle möglich geworden, teilte die Behörde mit. Die Behörde wies darauf hin, dass die Erzeugnisse der wieder für den Export zugelassenen Betriebe noch einige Zeit einer verstärkten Aufsicht unterlägen.

Erste Erleichterungen seit Oktover 2013

Mitte Oktober 2013 war bereits das Importverbot für Erzeugnisse mehrerer Schweinfleischproduzenten und -verarbeiter in der Provinz Minsk aufgehoben worden.
 
Rosselkhoznadzor hatte den Einfuhrstopp für diese Warengruppe aus ganz Weißrussland Ende August 2013 offiziell mit zwei APS-Ausbrüchen im Nachbarland begründet. Beobachter brachten die Einschränkungen jedoch mit einem Streit um die gemeinsame Kaliexportstrategie in Verbindung, der einige Wochen zuvor zwischen den beiden Ländern ausgebrochen war. 
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