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Russland: Regionen schützen sich gegen ASP

von , am
19.09.2013

Moskau - In der zentralrussischen Provinz Twer ist ein dreijähriges Verbot für die Haltung von Schweinen in Landwirtschaftsbetrieben mit einem niedrigen veterinärsanitären Schutzgrad verhängt worden.

Inzwischen hat auch Lettland mehrere Fälle der ASP gemeldet. © Mühlhausen/landpixel
Eine entsprechende Verordnung des Provinzgouverneurs trat Anfang September in Kraft, berichtet die Regierungszeitung "Rossijskaja Gazeta". Die Maßnahme wurde mit dem Schutz gegen die weitere Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) begründet.
 
Laut dem Föderalen Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands (Rosselkhoznadzor) gilt die nordwestlich von Moskau gelegene Provinz als Zentrum eines sich seit 2011 bildenden nördlichen ASP-Seuchengebiets.

Mehr als 500 ASP-Ausbrüche gemeldet

Schon im Sommer 2013 hatte die Regierung in der auf Schweinehaltung stark ausgerichteten Provinz, Belgorod, nach einem ersten ASP-Ausbruch, den Ankauf und die nachfolgende Tötung sämtlicher Schweine angeordnet, die ohne entsprechenden veterinärsanitären Schutz gehalten werden. Nach Angaben von Rosselkhoznadzor sind seit 2007 in 33 Provinzen Russlands insgesamt mehr als 500 ASP-Ausbrüche verzeichnet worden.
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