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Salmonellenbelastung geht deutlich zurück

von , am
26.03.2011

Bonn - Die Salmonellenbelastung der deutschen Schweinehaltungen ist stark rückläufig. Das belegen Daten der QS Qualität und Sicherheit GmbH.

© Mühlhausen/landpixel
Seit 2006 konnte der Anteil der Schweinemastbetriebe mit einem hohen Eintragsrisiko von Salmonellen (Kategorie III) von 5,4 Prozent auf nur noch 2,8 Prozent im Jahr 2010 verringert werden. Zugleich stieg der Anteil der Betriebe in der besten Kategorie I mit geringem Risiko von 79,9 Prozent auf 84,8 Prozent.
 
Der Geschäftsführer der QS Qualität und Sicherheit GmbH, Dr. Hermann-Josef Nienhoff, führt den Erfolg wesentlich auf das Salmonellenmonitoring des Qualitätssicherungssystems zurück. Mastbetriebe im QS-System werden regelmäßig getestet. Wird ein erhöhtes Salmonellenrisiko festgestellt, sind die Betriebe zu abgestuften Bekämpfungs- und Vorbeugemaßnahmen verpflichtet. Etwa 95 Prozent der deutschen Schweinefleischerzeugung stammt aus QS-Betrieben. Wie aus der Datenbank für Infektionskrankheiten beim Robert-Koch-Institut (RKI) hervorgeht, hat sich die Zahl der gemeldeten Salmonellenerkrankungen von Personen in Deutschland seit 2006 mehr als halbiert auf 25.306 im vergangenen Jahr.
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