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Zucht

Sauenbestand erreicht Tiefpunkt

© Mühlhausen/landpixel
von , am
17.06.2013

In Baden-Württemberg geht der Bestand der Zuchtsauen weiter zurück. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 8,6 Prozent. Die Zahl der Ferkel sank um 6,4 Prozent.

Insbesondere Ferkelerzeuger sind von der schwierigen Marktlage betroffen. © Werkfoto
Relativ niedrige Margen und die seit Anfang dieses Jahres geltende Pflicht zur Gruppenhaltung trächtiger Sauen haben die Ferkelerzeuger in Baden-Württemberg offensichtlich stark unter Druck gesetzt. Die Tierbestände wurden deutlich abgebaut.
 
 
 
 
 
 
 
 
Wie das Statistische Landesamt vergangene Woche mitteilte, wurden nach seiner Feststellung am 3. Mai 2013 in Baden-Württemberg noch insgesamt 1,88 Millionen Schweine gehalten, was gegenüber der vergleichbaren Erhebung im Mai 2012 einem Rückgang um rund 117.000 Tiere oder 5,9 Prozent (%) entsprach.

8,6 Prozent weniger Zuchtsauen gegenüber dem Vorjahr

Hauptverantwortlich für den deutlichen Abwärtstrend seien die Zuchtsauen und damit verbunden die Produktion von Ferkeln und Jungschweinen gewesen, berichteten die Landesstatistiker. Der Bestand der Zuchtsauen lag der Behörde zufolge mit 181.200 Stück um 8,6 % unter dem Niveau des Vorjahres, wobei für die erstmals trächtigen Jungsauen ein Rückgang um 3,2 % auf 21.000 Tiere und für die anderen trächtigen Sauen eine Abstockung der Bestände um insgesamt 12,6 % auf 105.300 Stück festgestellt wurde. Die Zahl der Ferkel in Baden-Württemberg sank im Vergleich zum Mai 2012 um 6,4 % auf 695.000 Tiere. Bei den Jungschweinen mit weniger als 50 kg Lebendgewicht (LG) wurde die relativ stärkste Abnahme verzeichnet, nämlich um 15,8 % auf 303.400 Stück. Der Bestand an Mastschweinen ab 50 kg LG nahm dagegen um 0,9 % auf 696.500 Tiere zu.

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