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Ausstieg betäubungslose Ferkelkastration

Sauenhalter appellieren beim Thema Fristverlängerung an SPD

Ferkel in einer Abferkelbucht
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
06.11.2018

Mit einem offenen Brief wenden sich einige Sauenhalter an die Bundestagsfraktion der SPD. Sie bitten um Unterstützung für einen gangbaren Weg für mehr Tierschutz.

In ihrem offenen Brief an die Bundestagsfraktion der SPD macht eine Gruppe von Sauenhaltern nochmal deutlich, dass sie die Zeit, die die Fristverlängerung mit sich bringen würde, benötigen. Von der Politik fordern sie einen klaren Fahrplan für den Ausstieg aus der betäubungslosen Kastration der Ferkel, damit dieser bis 2021 auch wirklich vollzogen werden kann.

Die Sauenhalter, die den Brief unterzeichnet haben, sehen in der Kastration unter Betäubung das mittelfristige Ziel. Langfristig wünschen sie sich ein europaweites Kastrationsverbot. Mit der Ebermast und der Immunokastration ständen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, die Tiere unversehrt zu lassen. Nötig sei eine europaweite Lösung, alles andere würde zur Wettbewerbsverzerrung führen. Politik und Handel müssten zusätzlich den Weg für unkastrierte Tiere frei machen.

Hier können Sie den ganzen Brief lesen

In Bildern: 10 Tipps zur Minimierung der Ferkelverluste

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