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Aus der Wirtschaft

Schlachtschweine: Preis geht drei Cent hoch

© contrastwerkstatt/Fotolia
von , am
17.07.2013

Der Preisrückgang der letzten Wochen für Schlachtschweine ist erstmal gestoppt. Drei Cent mehr wurden im Bundesdurchschnitt in der Woche vom 08. bis 14. Juli gezahlt.

Die Sauenpreis-Notierung der VEZG wird zukünftig ab Hof ausgewiesen. © Mühlhausen/landpixel
Die Auszahlungspreise für Schlachtschweine zogen dem Trend des Vereinigungspreises hinterher, der am vergangenen Freitag bei 1,74 Euro/kg SG festgelegt wurde. Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in ihrem vorläufigen Wochenbericht mitteilte, wurden mit 1,71 Euro/kg SG in der Woche bis zum 14. Juli drei Cent mehr ausgezahlt als in der ersten Juliwoche.
Der höchste Preis wurde mit 1,74 Euro/kg SG aus dem Gebiet Hessen/Rheinland-Pfalz vermeldet, wobei hier nur 11.897 geschlachtete Tiere der Klasse E registriert wurden. In Nordrhein-Westfalen (118.875 Stück) wurden mit 1,69 Euro/kg SG für die Klasse E drei Cent mehr als in der Woche zuvor gezahlt. Niedersachsen/Bremen (185.793 Stück) lag in der Klasse E im bundesdeutschen Mittel bei 1,71 Euro/kg SG.
Nach Angaben der ISN bleibt die Situation am Schlachtschweinemarkt auch zur aktuellen Wochenmitte von einem knappen Angebot an schlachtreifen Schweinen bestimmt.
    Die Zahl der geschlachteten Tier legte in der Handelsklasse E um fast drei Prozent gegenüber der Woche zuvor auf 439.393 Tiere zu.

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    Nach Wochen der Stagnation legte der Preis für Schlachtsauen in der Woche bis zum 14. Juli um einen Cent auf 1,35 Euro/kg SG bescheiden zu.
    Die Zahl der geschlachteten Sauen blieb mit 16.761 Sauen nur geringfügig unter der ersten Juliwoche. Über alle Handelsklassen hinweg nahmen die Schlachtungen um rund ein Prozent gegenüber der 27. Kalenderwoche auf 902.605 Stück zu.

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