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Schlachtschweine: Preise wieder im Aufwärtstrend

von , am
04.06.2012

Brüssel - Vor den Pfingstfeiertagen hat sich europaweit die Nachfrage am Schweinemarkt belebt, weshalb es mit den Notierungen für schlachtreife Tiere nach oben ging.

© Mühlhausen/landpixel
Für Schlachtschweine der Handelsklasse E ermittelte die EU-Kommission in der Woche zum 27. Mai 2012 an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union einen gewogenen Durchschnittspreis von 163,52 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; damit wurden 1,97 Euro oder 1,2 Prozent mehr als in der Vorwoche gezahlt. Das Vorjahresniveau wurde um 9,40 Euro beziehungsweise 6,1 Prozent überschritten.
 
Die Erlöse in Deutschland und Spanien stiegen gegenüber der Vorwoche um 1,8 Prozent sowie 1,6 Prozent. Mitgezogen wurde der Markt in Österreich; in der Alpenrepublik betrug das Preisplus 1,8 Prozent. Noch stärkere Zugewinne wurden aus Polen mit einem Notierungsanstieg von 2,7 Prozent gemeldet; in den Niederlanden erlösten die Schweinemäster saisonal betrachtet sogar 3,1 Prozent mehr Geld.

Die Preise in den meisten EU-Ländern zogen an

EU-Marktpreise für Schlachtschweine.
In den meisten anderen EU-Staaten tendierten die Preise ebenfalls fester, doch fielen die Zuschläge mit weniger als 1,0 Prozent moderater aus. In Belgien und Dänemark wurden der EU-Kommission zufolge die Schweine zum vorwöchigen Kurs abgerechnet; aus Frankreich, Großbritannien und Italien lag keine Meldung vor. So blieb die Slowakei der einzige EU-Staat, in welchem die Mäster in der Berichtsperiode einen Preisabschlag hinnehmen mussten, und zwar von 0,8 Prozent.
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