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Schlachtschweine: Preise wieder im Aufwärtstrend

von , am
29.05.2012

Brüssel - Nach einem kurzen Zwischentief haben sich die Notierungen für Schlachtschweine an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union wieder leicht befestigen können.

Die Preise werden sich wohl erst zur Grillsaison erholen. © Markus Walti/pixelio.de
In der Woche zum 20. Mai 2012 ermittelte die EU-Kommission für die 27 Mitgliedstaaten einen gewogenen Durchschnitt von 161,37 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Das waren 0,16 Euro oder 0,1 Prozent mehr als in der Vorwoche; das Vorjahresniveau wurde um 3,3 Prozent übertroffen.
 
Noch nicht enthalten ist in den Preisen der aktuelle Anstieg der Leitnotierungen in vielen EU-Staaten, so dass sich der europäische Durchschnittswert in naher Zukunft noch deutlicher nach oben bewegen wird.

Schweinepreise in Deutschland fester

EU-Marktpreise für Schlachtschweine.
Bereits in der Himmelfahrtswoche konnten sich deutsche Mäster über eine Erlösverbesserung von 1,2 Prozent freuen; ähnlich erging es den niederländischen Berufskollegen mit 1,1 Prozent. Noch stärker zogen die Notierungen in Portugal und Irland mit 1,8 Prozent beziehungsweise 2,4 Prozent an. Erzeuger in Spanien und Rumänien erhielten 0,5 Prozent mehr Geld.
 
Auch in Polen und Ungarn tendierten die Schweinepreise in nationalen Währungseinheiten stabil bis etwas fester, bei Umrechnung in den Euro ergab sich jedoch ein Rückgang von rund zwei Prozent. Preisabschläge zwischen 1,0 Prozent und 1,6 Prozent waren in Lettland, Italien, Tschechien und Schweden zu beobachten.
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