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Schlachtschweine: Preise tendieren im EU-Mittel seitwärts

von , am
23.04.2012

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich die Notierungen für Schlachtschweine in der Woche nach Ostern bis zum 15. April 2012 kaum verändert.

© Mühlhausen/landpixel
Der von der EU-Kommission ermittelte Durchschnittspreis je 100 Kilogramm Schlachtgewicht für die Handelsklasse E lag mit 163,10 Euro um 10 Cent oder 0,1 Prozent über dem Stand der Vorwoche; das Vergleichsniveau von 2011 wurde um 8,60 Euro oder 5,6 Prozent übertroffen.
 
Saisonal am deutlichsten bewegte sich die Notierung in der Slowakei mit 1,3 Prozent nach oben. In Großbritannien erzielten die Mäster gemessen an der Vorwoche 0,9 Prozent höhere Erlöse; die Hälfte dieses Zuwachses war allerdings währungsbedingt.

Preise in Deutschland leicht gestiegen

EU-Marktpreise für Schlachtschweine.
Für Deutschland wies die EU-Statistik bezogen auf die zweite Aprilwoche trotz unveränderter Notierung der Vereinigung der Erzeugemeinschaften einen Anstieg der Schweinepreise um 0,6 Prozent aus. In Polen und den Niederlanden verteuerten sich Schlachtschweine um jeweils 0,7 Prozent, während diese in Dänemark und Österreich auf Vorwochenniveau abgerechnet wurden.
 
Minimale Abschläge zwischen 0,2 Prozent und 0,4 Prozent mussten die Mäster in Spanien, Finnland und Ungarn hinnehmen. In Belgien ging der Preis mit einem Minus von 1,3 Prozent am stärksten zurück.
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