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Schlachtschweinenotierungen im EU-Mittel vor Ostern gefestigt

von , am
16.04.2012

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtschweine an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind vor den Osterfeiertagen leicht gestiegen.

Seit Jahresbeginn haben die Preise im EU-Mittel um 4,2 Prozent zugelegt. © Mühlhausen/landpixel
Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 Kilogramm Schlachtgewicht erhöhte sich in der Woche zum 8. April saisonal um 0,77 Euro oder 0,5 Prozent auf 163,11 Euro; das Vorjahresniveau wurde um 7,0 Prozent übertroffen. Mitbestimmend für das leichte Plus in der Berichtswoche war die Entwicklung in Belgien und den Niederlanden, wo die Preise um 3,3 Prozent sowie 2,2 Prozent nach oben kletterten.
 
Auch in Tschechien und in Lettland kam es zu deutlichen Aufschlägen. Über einen spürbaren Erlöszuwachs konnten sich außerdem die Schweinemäster in Großbritannien freuen, wobei der relative Aufschlag bezogen auf den Euro mit 1,8 Prozent allerdings doppelt so hoch ausfiel wie in nationaler Währung.

Preise in Deutschland ziehen erneut an

EU-Marktpreise für Schlachtschweine.
In Deutschland zog die Notierung für Schlachtschweine um 1,2 Prozent an, in Österreich um 1,1 Prozent. Seitwärts tendierten die Schweinepreise in Dänemark, während sie in Spanien um 0,2 Prozent und in Italien um 0,3 Prozent nachgaben. Zu den Verlierern gehörten in der Berichtswoche die Schweinehalter in Ungarn, Estland und Polen bei Abschlägen von 0,6 Prozent und 0,7 Prozent sowie 1,4 Prozent.
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